Artist Talk - Digitale Kunst: Guido Kucsko

CONCEPTUAL ARTIST PULLING AN IDEA OUT OF HIS HEAD

Guido Kucsko spricht über seine künstlerische Arbeit, insbesondere über seine Auseinandersetzung mit Krypto-Kunst.

Hybridveranstaltung
Online via Zoom für alle Interessierten:
(in Präsenz nur für Studierende der Digitalen Kunst)

"Pulling an idea out of the head“ – ist es nicht genau das, was wir von einem/r Konzeptkünstler*in erwarten, nicht das gefällige Werk, sondern die spannende Idee? Und ist es nicht auch das, was wir von Jurist*innen erwarten, die eine Lösungsidee für ein (juristisches) Problem liefern sollen? Ist nicht eigentlich jede/jeder laufend gefordert, Ideen zu produzieren, wie sie/er/wir das Leben meistern kann/können? Und wie geht die Gesellschaft mit all den Ideen um? Welche schützen wir als Marke, Erfindung, Design oder urheberrechtlich? Wo liegen die Grenzen der Monopolisierung von Ideen und wo liegen die Risiken der digitalen Kunst? Ich habe dazu einen Selbstversuch gestartet, ein GIF produziert, dieses als NFT „gemintet“ und auf OpenSea angeboten. Gekauft hat den NFT das Francisco Carolinum, Linz zur Begründung einer neuen digitalen Sammlung und für die Ausstellung PROOF OF ART, die sowohl physisch im altehrwürdigen Museumsbau als auch in einer neuen Niederlassung des Museums auf Cryptovoxels.com präsentiert wurde. Ziel des Selbstversuchs war es, begleitend juristisch abzuklopfen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den noch jungen NFT-Kunstmarkt zu beurteilen sind.“ (Guido Kucsko)

Kucsko Guido, * 1954 in Wien, lebt und arbeitet in Wien. Er ist international präsenter Konzeptkünstler, Partner einer der großen Anwaltskanzleien unseres Landes und lehrt Immaterialgüterrecht als Honorarprofessor an der Universität Wien (Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht). 
 

Kucsko, Conceptual artist
                                       pulling an idea out of his head, NFT, 2021, © Kucsko
Kucsko, Conceptual artist pulling an idea out of his head, NFT, 2021, © Kucsko
Gastvortrag